Alarmierung der FF Almoshof

Die FF-Almoshof wir sowohl durch die bekannte Sirene, Funkmeldeempfänger und seit 17.07.2013 auch über Handy alarmiert.

Stiller Alarm:
Eine verbreitete Methode ist die „stille Alarmierung“ von Einsatzkräften über tragbare Funkmeldeempfänger. Im Einsatzfall werden diese FME, die die Feuerwehrdienstleistenden bei sich tragen, durch die Leitstelle ausgelöst. Nach der althergebrachten analogen Alarmierung und dem darauffolgenden Signalton des Funkmeldeempfängers erfolgt seitens der alarmierenden Stelle eine kurze Durchsage, um welche Art von Einsatz es sich handelt. So wird in Bayern durch die Leitstellen mit dem BASIS (Bayerisches Alarmierungs- und Sicherheits- Informationssystem) alarmiert. In Deutschland ist das System innerhalb des BOS-Funks, also auch bei der Feuerwehr bundesweit standartisiert, wobei gerade ein Generationenwechsel von alten, analogen Funknetzen hin zur modernen, digitalen Übertragung stattfindet.


Sirenenalarmierung:
Eine weitere Methode ist die laute Alarmierung über eine oder mehrere im Ort installierte Sirenen. Allerdings verfügen in Deutschland nur noch rund 16% der Kommunen über Sirenen, die Anfang der 90er Jahre nach Ende des Kalten Krieges im städtischen Bereich weitestgehend abgebaut wurden. Bei kleineren Wehren, die nicht vollständig mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet sind, ist die Sirenenalarmierung noch verbreitet. Die Sirenen werden von der Leitstelle über Funk, ebenso wie die Funkmeldeempfänger, durch eine 5-stellige Tonfolge oder einen Radio Identification Code ausgelöst. Oft geht dies auch vom Feuerwehrgerätehaus selbst, wo in vielen Fällen an der Außenseite des Hauses ein Druckknopfmelder angebracht ist. Nach Auslösen des Druckknopfmelders sollte der Alarmgebende unbedingt vor Ort bleiben, um der Feuerwehr den Alarmgrund mitzuteilen. Bei manchen Feuerwehren wurden diese Druckknopfmelder wieder abgebaut, da es in den letzten Jahrzehnten nur zu Fehl- und Täuschungsalarmen gekommen ist. Die Sirene ertönt 3x zu je ca. 15 Sekunden mit einer kurzen Pause dazwischen.

Sirene (mp3):


Handyalarmierung:
Seit 17.07.2013 wird die FF Almoshof zusätzlich bei einem Einsatz durch einen Handyanruf alarmiert. Diese Alarmierungsart wird zusätzlich zur Alarmierung über Sirene oder FME durchgeführt. Hierbei handelt es sich um eine Alarmierung, bei denen die Feuerwehrangehörigen per Handyanruf informiert werden, dass die FF Almoshof alarmiert wird. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand, da auch Einsatzkräfte, die vielleicht aktuell keinen FME dabei haben und sich auch nicht im unmittelbaren Bereich der Sirene aufhalten, alarmiert werden. Es kann dabei auch von den alarmierten Einsatzkräften eine Rückmeldung der Tastendruck ins System erfolgen, do daß der Zugführer der FF Almoshof über die anrückende Personalstärke per SMS in Kenntnis gesetzt wird. Die Alarmierung läuft folgendermaßen ab:
Bei einem Alarmeingang über Sirene oder FME wertet eine Alarmbox diesen Alarmeingang aus. Hierbei wird dann sofort eine Prio1 SMS an einen Alarmserver gesendet. Dieser Alarmserver alarmiert dann mit 300 parallelen Amtsleitungen die in das System eingepflegten Einsatzkräfte der FF Almoshof mit einem Alarmanruf. Die Einsatzkräfte werden im Alarmfall immer von der gleichen Nummer angerufen, so daß diese z.B. als Kontakt „Einsatz FF Almoshof“ mit einem speziellen Klingelton im Handy hinterlegt werden kann. So erkennt man bereits auch am Klingeln, dass es sich um einen Einsatzalarm handelt. Der Zugführer kann ebenso auch über sein Handy, jeden internetfähigen PC oder direkt an der Alarmbox den Alarm auslösen. Wir bedanken uns hier ganz herzlich bei der Raiba Knoblauchsland für die Spende, um diese moderne Alarmierungsform bei uns umsetzen zu können.

Bei der Alarmierung ist ganz wichtig auf den Straßenverkehr zu achten, da die aktiven Feuerwehrangehörigen schnell zum Feuerwehrgerätehaus gelangen müssen. Die Fahrzeuge der aktiven Kameraden sind durch gelbe Dachaufsetzer bzw. durch gelbe Schilder in der Frontscheibe gekennzeichnet. Machen Sie bitte diesen Fahrzeugen Platz, da es um Menschenleben gehen kann. Bitte achten Sie ebenfalls auf spielende Kinder in der Nähe der Straße. Auch wenn das Löschfahrzeug ausgerückt ist und sich auf Alarmfahrt befindet, können noch einige „Nachzügler“ in Richtung Feuerwehrgerätehaus unterwegs sein.