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Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Almoshof

Die Freiwillige Feuerwehr Nürnberg-Almoshof feiert 2012 ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum. Sie ist damit eine der ältesten Wehren im Nürnberger Raum. Ein solch ehrenvoller Tag soll Anlass sein, Rückschau zu halten und ihr Werden und Wirken kurz darzustellen.

Am 16. September 1862 fanden sich sieben gemeinnützig denkende, für eine edle Sache begeisterte Männer aus Almoshof, nämlich

Volland Konrad, Ökonom
Munkert Johann, Zimmermeister
Munkert Matthias, Steinhauer
Übelein Georg, Büttnermeister
Seyschab Johann, Schmiedemeister
Beil Matthias, Köbler und
Dommel Konrad, Pflasterer

zusammen und gründeten den Turn- und Freiwilligen Feuerwehrverein Almoshof.

„Frisch, fromm, fröhlich, frei“ war ihre Parole als Turner, „Gott zur Ehr`, dem nächsten zur Wehr“ lautete ihr Wahlsprunch, mit dem sie jederzeit bereit standen, um Schadenfeuer schnell und wirksam zu bekämpfen.

Wenn zur damaliger Zeit der Ruf „FEUER!“ durch die Gassen hallte, war das ganze Dorf von panischem Schrecken erfasst.

Ein Schadenfeuer war damals ein wirklich großes Unglück, denn allzu leicht konnte es sich zu einer Katastrophe ausweiten. Eng waren auch in Almoshof die in sich geschlossenen Bauernhöfe aneinandergebaut. Eine unmenge überdimensionaler Holzbalken, die einem Feuer mächtig Nahrung gaben, trugen die hohen Dächer. Wasser stand nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Die offenen Lichter, mit denen damals noch in Haus und Hof hantiert werden musste – die elektrische Beleuchtung kam erst um die Jahrhundertwende -, bildeten eine stete Feuersgefahr und verzweifelt, völlig mittellos und auf sich allein gestellt standen die bedauernswerten Geschädigten oft vor den rauchenden Trümmern. Dazu waren die allgemein gebräuchlichen Feuerlöschgeräte noch äußerst primitiv und wenig wirksam. Die für die damalige Zeit modernen Druckspritzen aber, für die das Wasser noch zugefahren und eingefüllt werden musste, waren sehr teuer und deshalb auch recht dünn gesät. Mit diesen Spritzen wurden damals durch die Bezirksämter bevorzugt nur die Kirchengemeinden im Knoblauchsland, also die Gemeinden Poppenreuth, Großgründlach und Kraftshof ausgestattet, wo sich, ebenso bevorzugt, auch die Volksschulen unseres Gebietes befanden Von dort aus sollten sie im Bedarfsfalle auch in den eingepfarrten Dörfern zum Einsatz kommen. Wenn man bedenkt, dass bei einem Brand in Almoshof oder Buch die Wehr aus Kraftshof erst alarmiert werden musste, kann man sich vorstellen, dass ein schneller Einsatz, auf den es entscheidend ankam, unmöglich war.

Aus diesen rein sachlichen Gründen mögen die Männer um Konrad Volland aus Almoshof 1862 ihren Turn- und Freiwilligen Feuerwehrverein gegründet und seine Austattung mit den damals bestmöglichen Geräten leidenschaftlich betrieben haben. Es waren aber auch politische und rein menschliche Gründe, die ihr uneigennütziges Tun beflügelte. Frei wollte man sein von der menschenunwürdigen, rigorosen Bevormundung durch den Obrigkeitsrat und selbst aktiv mitwirken an der Gestaltung der eigenen Umwelt. Aus diesem Grunde bemühten sich von 1863 – 1866 Almoshofer Bürger darum, schulisch von Kraftshof unabhängig zu werden. Nach langen heftigen Auseinadersetzungen hatten sie auch Erfolg. 1867 wurde in Almoshof eine eigene Schule gebaut. Daraufhin wendeten sich auch die Gründer unserer Feuerwehr gegen das Vorrecht der Kirchengemeinden und deren bevorzugte Ausstattung mit Feuerlöschgeräten. Sie wollten bei Brandgefahr die Geschicke ihres Dorfes in ihre eigenen Hände nehmen und sie rechneten es sich zur höchsten Ehre, ihren Mitmenschen in höchster Not mit allen verfügbaren Mitteln beizustehen.

Beherzt und mit Feuereifer gingen die Männer ans Werk. Sie stellten im Anwesen Almoshofer Hauptstraße 99 ihre Turngeräte auf, errichteten dort auch ihren hölzernen Steigerturm und übten mit Fleiß, Ausdauer und mit Erfolg. Sicherlich nicht ohne Opfer konnten sie schon ein jahr später eine Vereinsfahne als Symbol der Kameradschaft und Zusammengehörigkeit enthüllen.

An der Stelle des Kriegerdenkmals, mitten im Ort, wurde das erste Feuerwehrgerätehaus für die neue Druckspritze, die Hakenleitern, Feuerhaken usw. errichtet und nur wenige Meter davon entfernt, in der unteren Stadtgasse, ein Feuerlöschteich angelegt. Wasserentnahme zu anderen als Feuerlöschzwecken wurde hart bestraft. Alle Bauern unseres Dorfes wurden verpflichtet, im Brandfalle mit Pferden oder Ochsen Gespanndienste zu leisten und mit Odelfässern aus dem Löschteich, den Landgraben oder der Almoshofer Wind Löschwasser für die Druckspritze herbeizuschaffen. Vier Hornisten sorgten für schnelle Alarmierung der Wehr, So stand in kürzester Zeit, zur Beruhigung der Almoshofer Bevölkerung, eine einsatzfähige, mit Erfolg arbeitende Feuerwehr bereit, die ihre Ausstattung im Laufe der Jahrzehnte laufend verbesserte.

Große Schwierigkeiten bereitete zu dieser zeit das umständliche, zeitraubende und viel Geschicklichkeit erfordernde Auslegen der Schläuche. Als dann später die neuen Saugdruckspritzen das herbeischaffen des Wassers erübrigten und Schlauchhaspeln zur Verfügung standen, war ein wesentlicher Schritt zur schnelleren Einsatzbereitschaft unserer Wehr getan.

Am 15.08.1890 trug die Freiwillige Feuerwehr Almoshof ihren hochgeschätzen Ehrenvorstand Konrad Volland auf dem Westfriedhof in Nürnberg zu Grabe. Seiner Tatkraft war es damals zu verdanken, dass unser Verein 1862 ins Leben gerufen werden konnte. Mit seltener Umsicht und großem Idealismus hat er fast 30 Jahre lang den Verein geleitet und sich unsterbliche Verdienste um unsere edle Sache erworben.

Im Jahre 1892 wurde die Turnabteilung aufgelöst und der Verein von diesem Zeitpunkt an als „Freiwillige Feuerwehr Almoshof“ weitergeführt.

Im Zuge der Eingemeindung von Almoshof im Jahre 1923 zur Stadt Nürnberg erfolgte gleichzeitig die Eingliederung der Wehr zur Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Nürnberg als Löschgruppe.

Im Jahre 1924 wurde mit dem Bau des Wasserleitungsnetzes in Almoshof begonnen. Das damals größte Problem der Wasserversorgung im Brandfalle war nun auf einen Schlag gelöst und der Feuerlöschteich konnte eingeebnet werden.

Während des 2. Weltkrieges wurde unsere Wehr mit einer tragbaren Motorkraftspritze ausgerüstet. In dieser Zeit war die Löschgruppe der Feuerlöschpolizei der Stadt Nürnberg unterstellt und gleichzeitig mit Luftschutzaufgaben betraut.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich die folgenden Feuerwehrkameraden als Vorstand oder Kommandant unserer Wehr im Laufe der Jahre besonders ausgezeichnet:

Munkert Johann, Zimmermeister
Übelein Andreas, Schreinermeister
Munkert Georg, Ökonom
Örterer Georg, Packer
Brunnert Johann, Zimmermann
Hofmann Wilhelm, Ökonom, und
Brehm Peter, Packer

Nach dem allgemeinen Chaos am Ende des Krieges fanden sich 1946 doch wieder einige Männer, die unsere Wehr neu formierten.

Allen voran war dies Heinrich Böcklein, Landwirt aus Almoshof, der ab 1949 zum Kommandanten gewählt wurde. Der Mitgliedsbeitrag betrug damals 25 Pfennig pro Monat. Schaftstiefel, welche aus dem Material von Feuerwehrschläuchen hergestellt wurden, kosteten pro Paar 50 Mark.

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen des Jahres zählten ab 1951 bereits eine Herbstausfahrt und eine Weihnachtsfeier mit Tanz sowie eine Schwimmveranstaltung im Volksbad.

Im Jahre 1957 wurde der Wehr durch einen Stadtratsbeschluss zugesichert, dass jeder Feuerwehrkamerad ein Paar Lederstiefel bekommt und der Umtausch der Uniform möglich ist. 1960 bekam die Wehr ihr erstes Löschfahrzeug (LF 25), wozu vier Kameraden kostenlos die Führerscheinprüfung bei der Stadt Nürnberg ablegen durften.

Am 3. Juni 1962 feierte die Freiwillige Feuerwehr Almoshof ihr 100-jähriges Vereinsjubiläum. Anläßlich dieses denkwürdigen Ereignisses in der Vereinsgeschichte wurde eine neue Vereinsfahne eingeweiht und ein Vereinsbild enthüllt. Dies war auch der Anlass zur Schließung der Patenschaft mit der Wehr aus Heroldsberg.

Im Jahre 1965 wurde Heinrich Böcklein zum Ehrenlöschgruppenführer der FFW-Almoshof ernannt und vom Bürgermeister der Stadt Nürnberg, H. Haas offiziell mit dem Ehrenzeichen des Bayer. Staatsministeriums des Inneren für seine 40-jährige aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.

Im Jahr 1966 beendete Heinrich Böcklein nach 18jähriger Tätigkeit als Kommandant der FFW-Almoshof aus Altersgründen den aktiven Dienst in der Wehr. Sein Nachfolger wurde Kamerad Josef Plentinger.

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal nach einem Kirchgang anlässlich des Volkstrauertages die Totenehrung am Kriegerdenkmal unter der Mitwirkung des Männergesangvereins Almoshof abgehalten. Diese ehrenvolle Aufgabe wurde zur Tradition und bis zum heutigen Tage beibehalten.

Am 2. August 1969 wurde das Löschfahrzeug LF 25 durch das wesentlich leichtere LF 8 abgelöst.

Ab dem Jahre 1970 bestand zum ersten Mal die Möglichkeit die Militärdienstzeit durch eine 10-jährige Verpflichtung beim Bund für Zivilschutz zu ersetzen. Unsere Löschgruppe hat diese Möglichkeit damals wahrgenommen.

Aufgrund der ständig ansteigenden Zahl der aktiven Kameraden und der Verbesserung der Einsatzmöglichkeiten der Löschgruppe wurden in den Jahren 1971 und 1972 zwei weitere Unimogs als Tanklöschfahrzeugee und ein großes Löschfahrzeug (LF 16/TS) der Wehr zur Verfügung gestellt.

Durch die große Anzahl von Geräten und der vier Fahrzeuge, die nun der Löschgruppe zur Verfügung standen, wuchsen dementsprechend auch die Ansprüche bezüglich der Ausbildung an jeden einzelnen aktiven Feuerwehrmann, was auch der Grund für die Ausrüstung der Löschgruppe 1975 zum Einsatz mit schweren Atemschutz war.

Kommandant Josef Plentinger, der 1978 aus Altersgründen zurücktreten musste, war diesen gestiegenen Anforderungen jedoch stets gewachsen und wurde für seine 12-jährige Tätigkeit als Kommandant und seine langjährige Dienstzeit vom Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg Herrn Hüttner ausgezeichnet. Sein nachfolger wurde Herbert Schuhmann aus Almoshof.

Unter den zahlreichen Einsätzen, die die Wehr in ihrer Laufbahn zu bewältigen hatte, war der schwierigste wohl am 26. März 1979 beim Dammbruch des Europa-Kanals in Katzwang. Sämtliche Hilfsdienste von ganz Nürnberg und Umgebung waren die ganze Nacht im Einsatz und von jedem der einzelnen Helfer wurde alles abverlangt.

Im Mai 1978 wurde Gerhard Lilli als Kommandant gewählt. Zu dieser Zeit standen im alten Feuerwehrhaus für die Fahrzeuge nur zwei Stellplätze zur Verfügung. Ein Unimog musste im Feuerwehrhaus in Lohe untergebracht werden und das große Löschfahrzeug LF 16 war über Jahre hinweg bei Vorstand Willi Drechsler im Hof im Freien abgestellt. Die von der Stadt Nürnberg uns zugewiesene Garage im Stadtteil Lichtenhof war wegen der großen Entfernung für Einsätze undiskutabel. Deshalb erfolgten bereits 1979 ernsthafte Bemühungen, ein neues Feuerwehrgerätehaus zu bekommen. Zuerst waren die Geldmittel für den Bau vorhanden, jedoch kein geeignetes Grundstück und als 1981 ein Grundstück von Peter Ort aus Almoshof gekauft werden konnte, waren die Mittel für das Gerätehaus bereits auf Jahre hinaus gebunden.

Im Januar 1982 wurde Friedrich Böhm zum Kommandanten gewählt. In den Jahren 1983 und 1984 wurden die zwei Unimogs aus Altersgründen ausgemustert. Als Ersatz bekam die Löschgruppe ein zweites großes Löschfahrzeug LF16/TS.

Durch die ständigen Verhandlungen mit der Stadt Nürnberg und durch den persönlichen Einsatz von Bürgermeister Willy Prölß kam 1984 die offizielle Zusage der Stadt Nürnberg zum Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses. Eine noch bestehende alte Scheune auf dem Grundstück wurde von den Vereinsmitgliedern abgerissen und am 31. Juli 1985 war bereits die offizielle Grundsteinlegung.

Der Bau ging zügig voran und durch sehr viel Eigenleistung der Vereinsmitglieder konnte die Gerätehauseinweihung am 21. September 1985 vollzogen werden. Bürgermeister Willy Prölß überreichte symbolisch den Schlüssel der Stadt Nürnberg an Herrn Branddirektor Bauer, der ihn wiederrum an Kommandant Friedrich Böhm übergab. Das denkwürdige Ereignis wurde vom 20. – 22. September 1985 in einem Festzelt auf der Schloßwiese kräftig gefeeiert.

Für das im Jahre 2012 anstehende Feuerwehrfest wurde der 10 köpfige Festausschuss zusammengestellt. Der Festausschuss setzte sich aus folgenden aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Almoshof zusammen:

Aubaret Albert
Drechsler Thomas
Dörrer Andreas
Häring Peter
Humberg Peter
Leibold Daniel
März Stefan
Scheubeck Robert
Schmidt Roland
Seybold Stefan

Die Kameraden vom Festausschuss trafen sich bereits im Jahre 2009 zum ersten Mal, um den Grundrahmen des Feuerwehrfestes festzulegen. Der Rahmen sollte einer Wehr mit 150 jährigem Jubiläum entsprechen. Bis zum Feuerwehrfest im Jahre 2012 wurden vom Festausschuss mehrere hundert Stunden an Zeit für die Planung und Organisation aufgebracht. Das 150 jährige Jubiläum fand vom 18. – 20. Mai 2012 auf der Festwiese am Schloss Almoshof statt. Der Ablauf des Festes in chronologischer Reihenfolge:

Freitag, 18.05.2012:
19:00 Uhr: Fränkischer Abend mit den „Original Rothsee Musikanten

Samstag, 19.05.2012:
15:00 Uhr: Schauübung am Schloss Almoshof mit historischen und modernen Gerätschaften
19:00 Uhr: Stimmungsabend mit der Partyband vom Oktoberfest „Münchner  G´Schichten“

Sonntag, 20.05.2012:
09:00 Uhr: Totenehrung am Kriegerdenkmal in Almoshof
10:00 Uhr: Festgottesdienst im Festzelt, anschließend gemeinsamer Frühschoppen mit Mittagstisch, musikalisch umrahmt durch die „Knoblauchländer Musikanten“
13:30 Uhr: Aufstellung zum großen FestzugMunkert Georg, Ökonom
14:00 Uhr: Großer Festzug durch Almoshof, anschließend Einzug ins Zelt und Stimmung mit den „Leutenbacher Musikanten.

Alles in Allem konnte man das Feuerwehrfest zu unserem 150 jährigen Jubiläum als sehr gelungen ansehen. Es war ein wunderschönes Fest. Interessant hierbei war eine Alarmierung, bei der am 18.05.2012 um kurz nach 19:00 Uhr die Funkmelder und die Sirene losging. Wir wurden hier von unserem Fest weg zu einem Brandmelder am Airport Nürnberg alarmiert. Es war ein schönes Bild, als wir geschlossen aufgesprungen sind, um zum Gerätehaus zu rennen. Es hat fast danach ausgesehen, dass es von uns geplant war…

Wir danken herzlich unserem Schirmherren, Ministerpräsident Horst Seehofer und Dr. Ulrich Mal für ihre bereitwillige Unterstützung. Ebenfalls bedanken wir uns bei…

… der Berufsfeuerwehr Nürnberg, Herrn Volker Skrok und Kollegen

… der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg, Herr Stadtbrandrat Günter Herzog

… allen Spendern und Gönnern unseres Vereins, sowie den Firmen und Geschäftsleuten, die durch Inserate die Herausgabe einer Festschrift mit ermöglicht haben

… unseren gesamten Dorfbewohnern, allen Freunden und Helfern für die Unterstützung zum guten Gelingen unseres Festes

… allen Vereinen und Gästen für die Ehre ihres Besuchs

„Es danken herzlich die Vereinsvorstandschaft und der Festausschuss“ bis zu unserem  175 jährigen Jubiläum  im Jahre 2037.

Im März 2013 wurde der damals stellvertretende Löschzugführer Robert Scheubeck zum Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Almoshof gewählt. Thomas Drechsler, bisher Löschzugführer, wurde zum Zweiten gewählt. Der Löschzug besitzt zu diesem Zeitpunkt ein nagelneues Löschgruppenfahrzeug LF10/6 und das Löschgruppenfahrzeug LF16/TS, welches aber im Februar 2014 zum Löschzug Werderau verlegt wurde.

Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Almoshof wird seit dem Jahre 2013 vom 1. Jugendwart Daniel Roth und dessen Stellvertreter und 2. Jugendwart Albert Aubaret geleitet. Unterstützt werden sie dabei Tatkräftig von Peter Humberg. Die Jugendfeuerwehr umfasst zu diesem Zeitpunkt 8 Jugendliche.

Der im Jahre 2015 amtierende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg und Stadtrandinspektor Jürgen Geisler wird sein Amt ab dem 09.09.2015 aus Altersgründen nicht mehr ausüben. Die Wahl seines Nachfolgers fand am 25.03.2015 um 19:30 Uhr auf der Feuerwache 4 statt. Geleitet wurde die Wahl durch die Berufsfeuerwehr Nürnberg. Wahlberechtigt waren alle aktiven Mitglieder sowie die Jugendfeuerwehrler ab dem vollendeten 16. Lebensjahr der Löschzüge Almoshof, Buch, Buchenbühl, Eibach, Gartenstadt, Höfles, Laufamholz und Werderau. Bei dieser Wahl wurde unser Löschzugführer Robert Scheubeck mit knapp 90% der gültigen Stimmen zum Stellvertretenden Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg  und somit gleichzeitig zum Stadtbrandinspektor SBI gewählt. Die Zeit bis zu seiner Amtsübernahme nutzen Jürgen Geisler und Robert Scheubeck zur intensiven Einarbeitung und Übergabe der Aufgabengebiete.

Die Generalversammlung 2017 der Freiwilligen Feuerwehr Almoshof e.V. fand am Samstag, den 28.01.2017 um 19:00 Uhr mit den folgenden Tagesordnungspunkten im Feuerwehrgerätehaus, Almoshofer Hauptstrasse 35, 90427 Nürnberg Almoshof statt:

  1. Begrüßung und Totenehrung
  2. Bericht des Vorsitzenden (Peter Häring)
  3. Bericht des Löschzugführers (Robert Scheubeck)
  4. Bericht des Schriftführers (Stefan Seybold)
  5. Bericht des Kassiers (Stefan März)
  6. Bericht der Revisoren (Matthias Hofpeter, Sebastian Spindler)
  7. Entlastung des Vorstands
  8. Bericht des Jugendwarts
  9. Ehrungen
  10. Neuwahlen Vorstandsschaft und Löschzugführung
  11. Neuwahlen und Revisoren
  12. Sonstiges und Aussprache

Die Veranstaltung verlief wie immer in hervorragender und sehr gut organisierter Weise. Die Wahlen wurden vom Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg und Stadtbrandrat Günter Herzog dankenswerterweise unterstützt. Als Wahlergebnis der geheimen schriftlichen Wahl ist folgendes festzuhalten:

Neu gewählt beziehungsweise bestätigt (Verein):

  • Vorstandsvorsitzender: Albert Aubaret (Nachfolge von Peter Häring)
  • Kassier: Stefan März (im Amt bestätigt)
  • Schriftführer: Thomas Schertel (Nachfolge von Stefan Seybold)
  • Beisitzer: Daniel Leibold (im Amt bestätigt)
  • Beisitzer: Peter Humberg (im Amt bestätigt)
  • Beisitzer: Roland Schmidt (im Amt bestätigt)
  • Beisitzer: Daniel Roth, Jugendwart (Nachfolge von Albert Aubaret)

Neu gewählt beziehungsweise bestätigt (Löschzuführung):

  • Löschzugführer: Robert Scheubeck (im Amt bestätigt)
  • Stellv. Löschzugführer Patrick Vogt (Nachfolge von Thomas Drechsler)

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den, von den jeweiligen Ämtern, ausgeschiedenen Kameraden (Peter Häring, Stefan Seybold, Thomas Drechsler, Matthias Hofpeter sowie Sebastian Spindler) für die jahrelange ehrenamtlich geleistete Arbeit für den Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr Almoshof e.V. und wünschen gleichzeitig den in den Ämtern bestätigten bzw. neu gewählten Kameraden alles Gute und viel Erfolg.

Aus persönlichen Gründen trat Mitt 2017 unser Löschzugführer Robert Scheubeck von seinem Amt als stellvertretender Kommandant und Stadtbrandinspektor (SBI) der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg zurück und kümmert sich fortan intensiv um den Löschzug.

Dieser Rückblick auf eine 155 jährige Vereinsgeschichte spiegelt in kurzen Zügen das Vereinsleben eines Dorfes mit allen Höhen und Tiefen wieder. Es zeigt sich, dass es immer tatkräftiger Menschen bedarf, die sich als Idealisten in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Allen diesen genannten und ungenannten Idealisten gebührt heute unser aller Dank und unsere Anerkennung für ihren selbstlosen Dienst.

Die Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren lässt uns hoffen und wir sind voller Zuversicht, dass auch in der Zukunft junge Leute bereit sind, Verantwortung zu tragen und mithelfen für das Gemeinwohl aller gemäß dem Wahlspruch unserer Vereinsfahne:

„Gott zur Ehr`, dem Nächsten zur Wehr“